Eine 83-jährige Frau in Fort Oglethorpe, Georgia, wird mehrfach angeklagt, nachdem sie in einer 35-Meilen-Zone auf 95 Meilen pro Stunde beschleunigt hatte, was zu einem heftigen Unfall mit sieben Fahrzeugen führte. Der Vorfall, der sich am 19. Januar an der Kreuzung von Dietz Road und Battlefield Parkway ereignete, hinterließ eine Trümmerspur, forderte aber wie durch ein Wunder keine Todesopfer.
Die Absturzdetails
Dashcam-Aufnahmen zeigen den silbernen Ford Explorer, den der Verdächtige gefahren hat, als er über eine rote Ampel raste, mit einem weißen Pickup und mehreren anderen Autos kollidierte, bevor er sich überschlug und zum Stehen kam. Zu den beteiligten Fahrzeugen gehören ein stark beschädigter weißer Pickup, ein zerknitterter Honda CR-V, ein von vorne getroffener weißer Kia, ein modifizierter Lexus IS300, ein GMC Sierra und ein weiterer Kia Sorento. Der Explorer selbst gilt als Totalschaden.
Pedalverwirrung als wahrscheinliche Ursache
Die Behörden vermuten, dass der Fahrer das Gaspedal mit der Bremse verwechselt hat. Während diese Art von Fehler bei Unfällen mit niedriger Geschwindigkeit häufig vorkommt, deutet das Erreichen solch extremer Geschwindigkeiten entweder auf eine verzögerte Reaktion oder eine anhaltende Beschleunigung über mehrere Sekunden hin. Der Fahrer bremste bis zum Aufprall nicht ab.
Es bleiben noch Fragen
Der Vorfall wirft Fragen zur Reaktionszeit und zum Bewusstsein des Fahrers auf und warum der Explorer ohne Eingreifen eine so hohe Geschwindigkeit erreichte. Die Ermittler werden versuchen herauszufinden, ob kognitive Beeinträchtigungen, mechanisches Versagen oder andere Faktoren zum Unfall beigetragen haben. Gegen sie wurde ein Haftbefehl erlassen.
Der Fall verdeutlicht die Gefahren eines Fehlpedalfahrens, insbesondere für ältere Fahrer, bei denen es zu langsameren Reaktionszeiten oder einem kognitiven Rückgang kommen kann. Es unterstreicht auch die Notwendigkeit eines klareren Fahrzeugdesigns und einer klareren Fahrerschulung.























