Cupras erstes vollelektrisches Modell, der Born, wird für das Modelljahr 2026 eine umfassende Auffrischung erhalten. Das Update bringt ein an die neueste Designsprache von Cupra angepasstes Außendesign, einen verbesserten Innenraum und wichtige neue technische Funktionen wie das Ein-Pedal-Fahren. Diese Überarbeitung ist von entscheidender Bedeutung, da der Markt für elektrische Familienautos immer wettbewerbsintensiver wird und Konkurrenten wie der Volvo EX30 und der Kia EV3 an Bedeutung gewinnen.
Überarbeitung des Außendesigns
Die visuelle Identität des Born umfasst nun das charakteristische Drei-Dreieck-Beleuchtungsmotiv der anderen Fahrzeuge von Cupra, darunter Tavascan und Terramar. Die Frontpartie verfügt über einen neu gestalteten „Kühlergrill“, der sowohl die Ästhetik als auch die aerodynamische Effizienz verbessern soll, sowie Kupferakzente, die die DNA der Marke verstärken.
Am Heck ergänzen ein neuer Stoßfänger, ein neuer Kofferraumdeckel und Rücklichter im 3D-Stil den aktualisierten Look der Front. Beleuchtete Türgriffe und neue 19/20-Zoll-Räderdesigns sind ebenfalls enthalten. Eine neue Farboption in Timanfaya-Grau erweitert die Farbpalette.
Innenaufrüstung und verbesserte Technologie
Im Inneren ersetzt der Born sein digitales 5,3-Zoll-Kombiinstrument durch ein größeres, immersiveres 10,25-Zoll-Display für eine bessere Lesbarkeit. Der zentrale Touchscreen bleibt bei 12,9 Zoll, verfügt aber jetzt über physische Tasten am Lenkrad, um frühere Beschwerden über die kapazitive Klimasteuerung auszuräumen. Um das Benutzererlebnis zu verbessern, wurden auch die Heckscheibenschalter von den vorderen Bedienelementen getrennt.
Die Spitzenmodelle verfügen über am Lenkrad montierte Schaltwippen für regeneratives Bremsen, einschließlich eines neuen Ein-Pedal-Antriebsmodus. Zu den Innenmaterialien gehören recycelte Seaqual-Garne oder recycelte Dinamica-Textilien. Kupferakzente und animierte Umgebungsbeleuchtung runden die Kabinen-Upgrades ab.
Leistungs- und Reichweitenverbesserungen
Der 2026 Born wird in den Ausführungen V1, V2 und VZ erhältlich sein. Die Modelle V1 und V2 bieten entweder eine 58-kWh- oder eine 79-kWh-Batterie, gepaart mit 187 bzw. 228 PS starken Heckmotoren. Die VZ-Variante nutzt die 79-kWh-Batterie, steigert die Leistung jedoch auf 322 PS mit 545 Nm Drehmoment und erreicht eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 5,6 Sekunden.
Die Reichweite beträgt 280 Meilen für das 58-kWh-Modell und „ungefähr“ 373 Meilen für die 79-kWh-Version. Auch die Gleichstrom-Schnellladegeschwindigkeiten werden verbessert, wobei der 79-kWh-Akku bis zu 185 kW unterstützt, was eine 10-80-prozentige Aufladung in etwa 30 Minuten ermöglicht.
Neue Funktionen und Konnektivität
Zu den weiteren Ausstattungsverbesserungen gehören neue hintere Lüftungsschlitze, USB-C-Anschlüsse und eine „Mobile Device Key“-Funktion, die den Zugriff und die gemeinsame Nutzung von Smartphones ermöglicht. Optional sind auch eine Sennheiser-Kontrabass-Stereoanlage mit 10 Lautsprechern und Vehicle-to-Load-Technologie (V2L) sowie eine Anhängerkupplung für einen Fahrradträger erhältlich.
Wettbewerbsumfeld und Preisgestaltung
Der Cupra Born betritt ein hart umkämpftes Segment und trifft auf Konkurrenten wie den Volvo EX30, den Kia EV3, den Skoda Elroq, den Renault Megane E-Tech, den Peugeot E-308 und den MG4. Auch der VW ID.3, das Schwesterauto von Cupra, erfährt ein Redesign. Es wird erwartet, dass die Preise wettbewerbsfähig bleiben: Aktuelle Modelle beginnen bei 34.190 £ (mit geltenden Zuschüssen) und VZ-Varianten erreichen fast 45.000 £. Derzeit sind Rabatte auf auslaufende Modelle vor dem Facelift verfügbar.
Die Aktualisierung des Cupra Born 2026 soll seine Relevanz in einem sich schnell entwickelnden Markt aufrechterhalten und bietet eine überzeugende Mischung aus aktualisiertem Design, verbesserter Technologie und wettbewerbsfähiger Leistung.
