Warum der Hennessey Blackbird die Hybridtechnologie für reines analoges Fahren ablehnt

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Es gibt Hypercars mit Tausenden von PS und es gibt Hypercars, die man tatsächlich jeden Tag fahren kann. Hennessey setzt auf Letzteres.

Lernen Sie die Amsel kennen.

Es kommt in Kürze auf der Monterey Car Week an und dringt in einen Markt ein, der von Elektro-Hybriden und Turbo-Monstern gesättigt ist. Der Unterschied hier? Dies ist ein V8-Saugmotor. Keine Batterien. Keine Turbos. Nur reines, unverfälschtes mechanisches Engagement.

Es wird sieben bis eins Einheiten geben. Sieben-eins. Und sie beginnen bei 1,86 Millionen Pfund.

Der Motor ist maßgeschneidert, die Philosophie ist altmodisch

Die meisten Leute kennen Hennessey dafür, dass er amerikanische Muscle-Cars nimmt und sie mit Tuning-Kits in zwei Hälften zerlegt. Sie bauten den Venom GT für Geschwindigkeitsrekorde. Sie wissen, wie man schnell fährt.

Aber die Amsel ist anders.

Es geht nicht darum, Rundenrekorde auf dem Papier zu brechen. Es geht um die Seele des Fahrens. Unter der Karosserie verbirgt sich ein Kohlefaser-Chassis, in dem ein 6,2-Liter-V8-Saugmotor untergebracht ist. Es ist mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe und Hinterradantrieb gekoppelt.

Das ist kein Chevy-Motor. Es handelt sich nicht um GM-Teile von der Stange. Es handelt sich um eine vollständig maßgeschneiderte Einheit, die gemeinsam mit dem Ingenieursexperten Ilmor entwickelt wurde.

Über Einzelheiten wird geheim gehalten, aber hier ist, was wir wissen. Der Motor dreht auf 9.000 U/min. Die Leistung liegt zwischen 800 und 850 PS. Das klingt für ein Hypercar bescheiden, bis man das Gewicht bedenkt.

Ohne die Masse an Batterien oder schweren Turboladern bringt der Blackbird gerade einmal 1.360 kg auf die Waage. Das Ergebnis?

  • 0–62 Meilen pro Stunde: 2,5 Sekunden.
  • Höchstgeschwindigkeit: Über 220 Meilen pro Stunde.

Ist das schnell genug für dich?

Gebaut wie das Flugzeug, das seinen Namen trug

Die Inspiration hier ist wörtlich. Die SR-71 Blackbird. Das Spionageflugzeug.

Hennessey stahl aerodynamische Hinweise von Aufklärungsflugzeugen in großer Höhe, um das Auto am Boden zu halten. Vertikale Stabilisatoren an den Seiten ändern den Winkel automatisch über 110 km/h. Es ist aktive Aerodynamik ohne die Komplexität eines Vollhybridsystems.

Die Räder sind aerodynamisch optimiert. Die Form wurde im Windkanal getestet. Es handelt sich um ausgefeilte Technik, getarnt als Einfachheit.

Im Cockpit: Analog in einer digitalen Welt

Drehen Sie den Schlüssel um (bildlich gesprochen, da wir die Startmethode noch nicht kennen) und schauen Sie sich um.

Kein digitales Armaturenbrett. Kein riesiger Touchscreen dominiert die Mittelkonsole. Der Blackbird reduziert den Lärm.

Das Cockpit ist größer als man erwarten würde. Es gibt ausreichend Stauraum. Ja, sogar vier Getränkehalter.

Der Innenraum verzichtet gänzlich auf digitale Schnittstellen, abgesehen von einer diskreten Stelle zum Aufladen Ihres Telefons.

Es ist eine Rückkehr zum fahrerzentrierten Ethos der 1980er Jahre. Wenn Sie Bildschirme möchten, kaufen Sie einen Apple. Wenn Sie fahren möchten, kaufen Sie den Blackbird.

Wann und wo werden Sie es kaufen?

Die Produktion beginnt im Jahr 2028.

Warum so lange? Hennessey packt zuerst den Venom F5 ein. Sobald das aktuelle Flaggschiff fertig ist, übernimmt der Blackbird die Krone.

Es wurde in den USA gebaut. Homologiert für den weltweiten Verkauf. Sie können es kaufen, wenn Sie das Geld und die Geduld haben.

Die Hypercar-Welt ist besessen von der Elektrifizierung. Es geht um Effizienz. Der Blackbird steht still und dreht. Es beweist, dass der Blick nach hinten manchmal der schnellste Weg nach vorne ist.

Aber werden wir in den USA jemals ein so schnelles Auto mit Schaltgetriebe sehen?

Wahrscheinlich nicht schon wieder.