Produktion eingeschränkt. Weiterverkauf verboten.
Porsche hat gerade einen besonderen 911 auf den Markt gebracht. Es ist eine Anspielung auf ein bestimmtes Datum – vor 75 Jahren –, als das Unternehmen 1951 auf der London Motor Show sein britisches Debüt feierte.
Das war nicht ihr erstes Modell. Nicht einmal annähernd.
Damals war es der 356.
„Die extrem niedrige Bauweise und die glatten Linien des 356 … sollten großes Interesse wecken.“
Autocar hat das geschrieben. Sie nannten es das erste deutsche Auto, das nach dem Krieg in Earls Court gezeigt wurde. Technisch gesehen eine große Sache. Aber schauen Sie genauer hin. Es war noch keine reine Blutlinientechnik.
Das Auto verwendete modifizierte Volkswagen-Mechaniken. Ein wunderschönes, stromlinienförmiges Hochleistungs-Coupé? Sicher. Aber unter der Haube steckte bekannte Technik, neu verpackt für Geschwindigkeit und überraschend niedrigen Kraftstoffverbrauch.
Wer hat das denn erwartet?
Vielleicht niemand.
Der neue 911 steht ganz im Zeichen dieses Erbes und erinnert an den Moment, als sich ein deutsches Auto mit nichts als glatten Linien und geliehenen Teilen seinen Weg auf britischen Boden erkämpfen musste. Das funktioniert jetzt natürlich anders, aber der Anfang verlief ruhig.
