Wie Verdunstungsemissionskontrollsysteme funktionieren

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Normalerweise assoziieren wir die Umweltverschmutzung durch Autos mit dem Rauch, der aus dem Auspuffrohr aufsteigt. Es macht Sinn. Verbrennungsmotoren sind eine chaotische Angelegenheit. Bei der Verbrennung von Kraftstoff entstehen CO2 und Stickoxide. Das sind die schlechten Schauspieler. Wir bewältigen sie mit Katalysatoren und Abgasrückführung. Gesetze halten diese Systeme unter Kontrolle.

Aber es gibt noch eine andere Quelle der Verschmutzung. Es kommt nicht vom Auspuff. Es kommt aus dem Tank.

Dies ist der Bereich der Verdunstungsemissionen. Benzin ist volatil. Auch bei ausgeschaltetem Motor verwandelt sich der Kraftstoff im Tank und in den Leitungen langsam in Dampf. Diese flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs) gelangen in die Atmosphäre. Die Environmental Protection Agency weist bereits seit Jahren auf dieses Problem hin. Sie sagen, dass diese Emissionen zum Smog beitragen und echte Gesundheitsrisiken darstellen. Das Benzin, das Sie in Ihrem Tank zurücklassen, ist nicht nur verlorenes Geld. Es ist ein Schadstoff.

Warum Systeme zur Kontrolle der Verdunstungsemissionen erforderlich sind

Die Regierung schaltete sich früh ein. Seit den frühen 1970er Jahren sind Automobilhersteller verpflichtet, Systeme zur Kontrolle der Verdunstungsemissionen zu installieren. Es ist keine neue Regel. Es ist ein altes. Aber die Technologie hat sich weiterentwickelt.

Moderne Fahrzeuge nutzen ausgefeilte Eindämmungsstrategien. Das Ziel ist einfach. Behalten Sie den Kraftstoff im Tank. Verhindern Sie, dass die Dämpfe in die Luft gelangen. Wenn aus einem Fahrzeug diese Dämpfe austreten, verstößt es gegen die Vorschriften. Aus diesem Grund kann es sein, dass die Motorkontrollleuchte aufleuchtet, wenn der Tankdeckel locker ist. Es geht nicht nur um den Kraftstoffverbrauch. Es geht darum, strenge Bundesstandards einzuhalten.

Wie das System Kraftstoffdämpfe enthält

Das System funktioniert, indem es Kraftstoffdämpfe auffängt, anstatt sie direkt in die Atmosphäre abzulassen. Bei laufendem Motor werden diese Dämpfe in den Brennraum gesaugt. Sie verbrennen zusammen mit dem flüssigen Brennstoff. Dadurch wird das Benzin recycelt. Sie sparen Geld. Sie reduzieren die Umweltverschmutzung.

Bei ausgeschaltetem Motor muss das System diese Dämpfe sicher speichern. Ein Holzkohlebehälter ist hier meist der Held. Dieses Bauteil absorbiert und speichert die Kraftstoffdämpfe. Es wirkt wie ein Schwamm. Wenn der Motor startet und ein Vakuum erzeugt, gibt der Kanister die gespeicherten Dämpfe in den Ansaugkrümmer ab. Der Motor verbrennt sie.

„Die Environmental Protection Agency sagt, dass es genug dieser Emissionen gibt, die zur Luftverschmutzung beitragen und ein Gesundheitsrisiko für den Menschen darstellen.“

Dieser Zyklus wiederholt sich jedes Mal, wenn Sie tanken. Oder jedes Mal, wenn sich die Temperatur ändert. Kraftstoff dehnt sich aus und zieht sich zusammen. Ohne ein geeignetes Rückhaltesystem würden erhebliche Mengen Kohlenwasserstoffbrennstoff an die Luft abgegeben.

Verhinderung der Kraftstoffverdunstung unter bestimmten Bedingungen

Sie können dazu beitragen, dass das System besser funktioniert. Sie können die Chemie von Benzin nicht kontrollieren. Aber Sie können Ihr Verhalten kontrollieren.

  • Halten Sie Ihren Tankdeckel dicht. Ein lockerer oder beschädigter Tankdeckel ist die häufigste Ursache für Verdunstungslecks. Das System erkennt den Druckabfall und löst einen Diagnose-Fehlercode aus.
  • Füllen Sie sparsam nach. Halten Sie beim Pumpen von Gas an, wenn die Düse klickt. Drücken Sie nicht mehr hinein. Eine Überfüllung kann zur Sättigung des Holzkohlebehälters führen. Wenn der Kanister mit flüssigem Kraftstoff nass wird, kann er keine Dämpfe mehr aufnehmen. Das ist eine kostspielige Reparatur.
  • Parken Sie im Schatten. Wärme beschleunigt die Verdunstung. Durch die Senkung der Kraftstofftemperatur im Tank wird der Druck im Tank verringert. Weniger Druck bedeutet, dass weniger Dämpfe entweichen wollen.

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