Toyota bZ4X Touring: Die praktische Variante eines langweiligen Elektrofahrzeugs

6

Welches Wort auch immer Sie bevorzugen. Der Punkt ist, dass der bZ4X Touring das reguläre Modell um etwas mehr als einen Fuß verlängert. Die ganze zusätzliche Länge steckt im hinteren Überhang. Keine Radstandsänderung. Einfach mehr Boot.

Toyota behauptet, fast 50 % mehr Ladevolumen zu haben als sein Fließheck-Bruder. Sie sorgen außerdem für mehr Bodenfreiheit. 11 mm mehr, Standard. Entscheiden Sie sich für das Zweimotoren-Setup (nur hier verfügbar) und erreichen Sie dank größerer Leichtmetallfelgen 15 mm.

Standardmaterial? Ja. Langweilig? Vielleicht.

Der wahre Unterschied verbirgt sich unter dem Metall. Schauen Sie sich die technischen Daten an, wenn Sie misstrauisch sind. Der Touring hat einen größeren Akku. Leicht. Warum? Niemand weiß es.

Nutzbare Kapazität: 69 kWh (normaler FWD). 71 kWh (Touring FWD).

Das ist alles, was Toyota bietet. Keine Pressemitteilung, die erklärt, ob CATL seine Pouch-Zellen im Jahr 2025 aktualisiert hat. Oder ob die Dual-Motor-Version zusätzlichen Saft erfordert. Schweigen.

Aber schauen Sie genauer hin.

Dieses Ding ist schwerer. Stahl. Gummi. Glas. Mehr davon überall. Dennoch ist es 20–30 kg leichter als das entsprechende Fließheckmodell.

Wie? Das neue Paket muss energiedichter sein. Irgendwo leichtere Materialien. Das Ergebnis? Eine 367-Meilen WLTP-Reichweite. Schlagen Sie das mit 352 Meilen.

Höher sitzen als gewöhnlich

Rutschen Sie hinein. Sie werden nicht das Gefühl haben, auf einer Leiter zu stehen. Just a bit higher than normal. Der Hüftpunkt steigt.

Das Lenkrad? EIN wenig klein. Tief auf der Faszie. Das digitale Armaturenbrett sitzt hoch in der Nähe der Windschutzscheibe. Auf dem Papier sieht es seltsam aus. Funktioniert in der Praxis gut. Sie sehen über den Rand. Kein Problem.

Die Sicht ist rundherum gut. Auch die Fondpassagiere haben viel Beinfreiheit.

Im Inneren erinnerte Toyota an Knöpfe. Physische. Nicht in irgendeinem Menübaum versteckt.

Heizung? Taste. Stabilitätskontrolle? Taste. Audio? Knöpfe.

Ein Hoch auf die 1983-Stimmung.

Hurra und Whoopie.

Sie müssen den Bildschirm nicht berühren, um den Nebel abzuwischen. Solide Klicks. Klobiges Gefühl. Gut.

Der Kofferraum funktioniert

Es ist nicht riesig. Die Seiten sind nicht ganz flach. Aber die Öffnung ist groß. Nahe am Platz. Passend für Hundeboxen. Passend für Gepäck. Passt zu seltsamen Sachen.

Es gibt Zurrgurte. Entriegelungshebel für Klappsitze. Praktische Details.

Fahren? Erwarten Sie etwas mehr Körperrollen.

Der Federweg ist länger. Das Auto neigt sich etwas mehr in die Kurven. Ist es wichtig? Wahrscheinlich nicht. Der reguläre bZ4X würde nie ein Bergrennen gewinnen. Dies ist es auch nicht.

Aber die Fahrt ist nicht sanft. Kein Suhlen. Es frisst unebene Straßen gut weg. Saugfähig. Ruhig.

Die Option mit Frontantrieb fühlt sich bescheiden an. Mäßige Leistung. Kein Vorwand.

Denken Sie nicht zu viel über die Macht nach

Sie könnten sich die Dual-Motor-Version schnappen. Sicher. Aber warum?

Mein Verdacht? Sie würden einfach Gewicht hinzufügen. Die Federung hat mehr zu tragen. Die Fahrt wird schlimmer. Sonst ändert sich grundsätzlich nichts.

Die Lenkung ist mittelschwer. Chassis gehorcht Befehlen. Kein Zwang, hart zu pushen.

Reifen. Angenehm. Fade.

Nennen Sie es unvergesslich. Gerecht. Aber ich wette, der FWD ist der klügere Kauf. Leichter. Einfacher. Besser für die Federung.

Für wen ist dieses Auto?

Vielleicht Outdoor-Typen mit Dachboxen. Vaporware-Bekleidung. Fahrradständer.

Eigentlich? Irgendjemand.

Es strengt sich nicht zu sehr an. Es sieht funktional aus. Etwas härter als das Fließheck. Aber nicht aggressiv. Ziehen Sie Ganzjahresreifen an. Fahren Sie eine schlammige Strecke hinunter. Es wird Sie dorthin bringen.

Die Effizienz in der Praxis hält stand. Leicht über 300 Meilen. Mit Platz zum Verschenken.

Ist es aufregend? Nein.

Ist es sympathisch? Etwas mehr als das Original. Der alternative Streak hilft. Eine kleine Abwandlung eines langweiligen Rezepts.

Vielseitig. Anpassungsfähig. Bereit für den chaotischen, unvorhersehbaren Alltagstrott.

Vielleicht reicht das.