Toyota hat in Großbritannien endlich sein großes Modell auf den Markt gebracht. Es ist ein V8-Monster. Er kommt nächstes Jahr auf die Straße und ist ein ernstzunehmender Konkurrent des Mercedes-AMG GT oder des Aston Martin, den man einem immer wieder verkaufen will.
Sie nennen es den GR GT. Abkürzung für Gazoo Racing.
Betrachten Sie es als einen legalen Rennwagen. Genau das sagen sie. Tatsächlich. Sie stellten gleichzeitig die Straßenversion und den GT3 -Rennwagen vor. Sie wurden zusammen gebaut. Nicht das eine, dann das andere. Gleichzeitig. Paralleles Engineering.
Sie haben gesehen, wie es sich letzte Woche bewegt hat. In Goodwood. Fest of Speed-Vibes. Laute Geräusche. Viel Staub. Autocar ist allerdings früher angekommen. Blickte hinter den Vorhang. Mal sehen, was dieses Biest antreibt. Und hören Sie zu, wie es losgeht. Warte einfach auf dieses Geräusch. Es tut gut weh.
„Wir wollten eine hohe Dynamik. Aber auch das Gefühl, dass Sie und das Auto eine Einheit sind.“
Das ist das Spielfeld. Akio Toyoda – ja. Das Akio. Vorstandsvorsitzender und Hauptfahrer – war über jedes Detail informiert. Er zog auch Japans Top-Rennfahrer in den Prozess ein. Diesmal treffen in Tokio keine Klagen Entscheidungen. Echte Fahrer.
Neben diesem Projekt läuft noch ein ganz anderes Supersportwagen-Projekt. Eine rein elektrische Lexus LFA -Hommage. Zusammen bilden sie eine „Trinität“. Ein bisschen religiös? Vielleicht. Aber es schreit nach Ingenieursstolz. Sie wollen zeigen, was sie auf der Strecke gelernt haben.
Und sie bilden neue Leute aus. Alte Ingenieure aus den ersten LFA-Tagen bringen den Neulingen das Geheimnis bei. Halten Sie das Feuer am Leben. Geben Sie die Fackel weiter. Oder wie auch immer Sie die Übergabe von Legacy-Code an neue Mitarbeiter nennen.
Schauen Sie sich jetzt die Eingeweide an. Japans Antwort auf den AMG GT. Oder vielleicht der Turbo 911? Schwer zu sagen, bis man damit fährt. Es kommt ein frischer 4,0-Liter-Twin-Turbo-V8 zum Einsatz. Es ist hybrid. Keine Panik.
Er leistet 641 PS. Plus 627 Nm Drehmoment. Über ein kohlenstofffaserverstärktes Rohr direkt zu den Hinterrädern. Solide. Sie versprechen, dass die Zahlen vor der Veröffentlichung besser werden könnten. Versprechen. Versprechen.
Höchstgeschwindigkeit? Mindestens 198 Meilen pro Stunde. Das ist schnell. Der Übergang von 0 auf 62 sollte etwa 3,5 Sekunden dauern. Wenn die Rechnung stimmt.
Aber schauen Sie genauer hin. Der Motor ist winzig. Kompakt. Sie schoben die Turbos direkt in das „V“ der Zylinder. Ein heißes V -Layout. Fügt die Wärmekomplexität hinzu? Sicher. Platzsparend? Absolut. Das Trockensumpfsystem sorgt für Dichtheit. Schlanke Ölwanne. Jeder Zentimeter zählt, wenn Sie versuchen, einen Supersportwagen zu bauen, der nicht nur ein Ferrari-Klon mit schlechtem Lack ist.
Es klingt gemein. Es sieht scharf aus. Jetzt warten wir nur noch ab, ob es sich wie Akios Träume verhält.
Wer weiß.






















