Brabus fordert Sie heraus, mitzuhalten

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Ein halbes Jahrhundert Tuning von Mercedes-Benz-Autos. Das ist es, was Brabus getan hat.

Technisch? Dieses neue Bodo Coupé sitzt auf einem Aston Martin-Chassis.

Aber das Herz ist reiner Benz.

Zwölf Zylinder. Doppelturbolader. Direkt aus der Stuttgarter Garage bezogen.

Hier ist die Geschichte hinter dem Abzeichen.

Brabus startete wie AMG – gegründet von einem Duo.

Zwei Freunde. Klaus Brackmann und Bodo Buschmann.

Nur einer wollte das Imperium aufbauen.

Klaus hat gerade ausgeholfen. Verkaufte seine Anteile für 100 Euro an Bodo.

Einhundert Euro.

Dieses Maß an einzigartiger Vision erfordert ein Auto, das dazu passt. Wenn man eine Maschine nach dem verstorbenen Gründer benennt, muss sie etwas Besonderes sein.

Es ist.

Der Bodo ist ein Schlägertyp.

Ein muskulöses zweitüriges Coupé. Die Sorte, die Mercedes früher gebaut hat. Bevor sie aufhörten, Dinge herzustellen, die tatsächlich schnell aussahen.

Es ist lang. Niedrig. Schlank.

Die angegebene Höchstgeschwindigkeit beträgt 224 Meilen pro Stunde.

Die meisten Autos auf der Autobahn würden einem AMG ausweichen. Nicht dieses Ding.

Dieses deutsche Batmobil macht die Spur frei.

Warten.

Es basiert auf einem Aston Vanquish?

Ja.

Aber vergiss den Körper. Als Antrieb dient der 5,2-Liter-Mercedes-V12.

Die Brabus-Ingenieure haben es durchgeknallt. Boost hinzugefügt. Hat ihm Leben eingehaucht.

Jetzt leistet es 986 PS.

Alles wird an die Hinterräder weitergeleitet.

Alte Schule.

Herrlich, gefährlich altmodisch.

Hier gibt es keine Krücken mit Allradantrieb. Nur Leder, Kohlefaser und ein als Grand Tourer getarnter Vorschlaghammer.

Diese Hinterreifen? ZR-bewertet. 325 mm breit.

Sie enthalten die Wut von zwölf Zylindern, die nach Geschwindigkeit schreien.

Innen ist alles schwarz. Leder. Wildleder. Kohlenstoff.

Ein Panoramadach lässt das Licht die Kabine durchfluten.

Die Proportionen erinnern an den C126 560 SEC aus den späten 80er Jahren. Aber modern. Scharf.

Richten Sie die Kapuze auf den Horizont.

Beuge deinen rechten Fuß.

Die Zeit verbiegt sich.

Das letzte Auto mit so viel „Superschurken“-Präsenz? Ein Jonckheree-Phantom von 1925.

Die „runde Tür“ Rolls Royce. Verstaubt derzeit im Petersen Museum.

Der Bodo ist anders. Modern.

Aber es hat das Charisma.

Die Opulenz hat ihren Preis.

Ungefähr 1,16 Millionen US-Dollar.

Herr Buschmann würde sich darüber freuen.

Er gründete ein ganzes Unternehmen, weil er der Meinung war, dass ein Serien-Mercedes nicht gut genug sei.

Er wollte etwas Besonderes.

Er hat das verstanden.