BYD stellt Hybrid-Schrägheckmodell nur für Europa vor

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Der Schleier ist endlich gefallen. Der BYD Dolphin G DM-i ist nicht nur ein weiteres Auto für China. Es wurde von Grund auf für Europa gebaut. Im Juni sinken die Preise. Sie vertreiben sie im Herbst 2026.

Die Reichweite beträgt 1.000 Kilometer. Kombiniert. Das ist die Schlagzeile.

Entworfen für den kontinentalen Look

Es sieht anders aus als das, was Sie zu Hause sehen. Dünne Scheinwerfer schneiden die Front. Ein aktiver Lufteinlass atmet mit dem Auto, während zwei Luftstromkanäle durch den Stoßfänger verlaufen. Felgen sind schwarz. Türgriffe bleiben verborgen, bis sie benötigt werden. Dunkle D-Säulen täuschen den Blick – das Dach scheint zu schweben.

Sicherheitsausrüstung? Eine Rundumsichtkamera. Parksensoren vorne und hinten. Mittlerweile Standardware. Aber notwendig.

Für diese Enthüllung orange lackiert. Hier kommt es auf die Dimensionen an.

  • Länge: 4.160 mm
  • Breite: 1.825 mm

Es ist kleiner, breiter, niedriger. Konkret 130 mm kürzer und 55 mm breiter als der rein elektrisch betriebene European Dolphin. Der Innenraum wird dunkel. Ein schwebender Touchscreen dominiert das Armaturenbrett. Schauen Sie sich die Kopfstützen an. „G“-Embleme. Dezentes Branding.

Kraft und Potenzial

Zu den Spezifikationen hielt BYD Stillschweigen. Typische Geheimhaltung. Aber die Logik besagt, dass es dem Atto 2 DM-i nachahmen wird – dem Yuan Up DM-i, den Sie anderswo finden. Erwarten Sie einen 1,5-Liter-Saugmotor gepaart mit einem leistungsstarken Elektromotor.

72 kW vom Motor. 145 kW aus Strom. Zusammen schreien sie nach insgesamt 156 kW. Das sind 209 PS. Kein Hypercar. Für die Autobahn ausreichend, wenn man vorsichtig ist.

Beim Schwestermodell stehen zwei LFP-Akkus zur Auswahl. Ein winziger mit 7,8 kWh. Ein weiterer mit 18 kWh. Reichweite rein elektrisch? Irgendwo zwischen 40 und 92 km (WLTP). Dann springt der Motor an.

Hergestellt in Ungarn?

Dies ist das erste BYD-Modell, das exklusiv für diese Region hergestellt wird. Diese Unterscheidung ist wichtig.

Es wird wahrscheinlich in ihrem neuen Werk in Szeged in Ungarn vom Band laufen. Wenn das stimmt, gehören dies zu den allerersten Autos, die dort hergestellt wurden. Die Eröffnungszeremonie findet erneut im Juni 2026 statt. Eine Wiederholung des Datums. Wahrscheinlich absichtliches Tempo. Oder vielleicht einfach nur eine Planungs-Eigenart. So oder so, die ersten Besitzer bekommen im Herbst ihre Schlüssel.

Dies signalisiert einen Wandel. Nicht mehr nur importieren. Herstellung vor Ort.

Die Strategie von BYD ist klar. Im Inland wurde es enger – im April 2026 gingen die Verkäufe um fast 39 % auf rund 149.600 Einheiten zurück. Aber schauen Sie im Ausland. Die Exporte stiegen um über 70 %. Fast 135.000 Autos wurden ins Ausland verschifft. Der weltweite Gesamtumsatz erreichte 314.000, was insgesamt einem leichten Rückgang entspricht, aber die Zusammensetzung hat sich dramatisch verändert. Sie wollen Ihren Markt.

Update vom 26. Mai bestätigt den Verdacht. Die Produktion dieses Modells im ungarischen Werk steht unmittelbar bevor. Die Zahlen untermauern diesen Schritt. Das Exportvolumen steigt schneller als die Inlandsnachfrage.

Kehrt die Hybrid-Ära nach Europa zurück? Vielleicht. Zumindest für jemanden, der bei der Reichweite keine Kompromisse eingehen möchte. Wir werden mehr wissen, wenn der Juni kommt. Bis dahin. Die orangefarbene Luke steht im Rampenlicht. Warten.