Alfa Romeo versteckt sich hinter Hybriden

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Das Lautstärkespiel

110 Modelle. Das ist die Zahl, die Stellantis bis 2030 senken will. Eine riesige Pipeline an Metall. Aber die Seite von Alfa Romeo in diesem Hauptbuch? Ruhe an den Fronten, auf die es wirklich ankommt.

Die Giulia lebt weiter. Das Stelvio klammert sich an das Leben.

Warum? Denn die Ingenieure sind damit beschäftigt, Plattformen der nächsten Generation so umzurüsten, dass sie weiterhin Öl verbrennen. Verbrennungsmotoren bleiben bestehen und erzwingen Verzögerungen, die sich über ein Jahr hinziehen. Ursprünglich war der Stelvio nur für Elektrofahrzeuge vorgesehen. Dieses Schiff ist gesegelt. Jetzt warten wir. Wieder.

Statt frischer Sportlimousinen-DNA bekommen wir einen weiteren Crossover. Kein Tonale-Ersatz, sondern ein Begleiter. Eine eigenständige Einheit, die ganz darauf abzielt, Volumen zu bewegen. Details? Wenig. Die Strategie ist jedoch laut. Verfolge die Zahlen. Lassen Sie die Enthusiasten-Community warten.

Es wird erwartet, dass die aktuellen Giulia und Stelvio bestehen bleiben … während die Entwicklungsteams die Nachfolger überarbeiten.

Gibt es im aktuellen Klima eine andere Wahl? Wahrscheinlich nicht. Aber es hinterlässt eine Lücke, wo früher Leidenschaft saß.

Die Millionen-Dollar-Flucht

Enthusiasten erhalten einen Trost. Ein Krümel vielleicht. Oder ein Fest für die Superreichen.

Betreten Sie „Bottega Fuoriserie“. Eine gemeinsame Initiative von Alfa und Maserati zum Bau maßgeschneiderter, emotionaler Fahrzeuge. Denken Sie an die 33 Stradide oder die MC2trema. Exklusiv. Handgefertigt. Teuer.

Siebenstellig ist für den Preis eine sichere Sache.

Diese Autos sind für Käufer mit großem Geldbeutel gedacht, die etwas wollen, was nur wenige jemals sehen werden. Der 33 Stradiale war vor drei Jahren ausverkauft und hängt immer noch im digitalen Schaufenster von Alfa. Es ist ein Geist im Ausstellungsraum. Als Nachfolger könnte das neue Spezialauto dienen.

Gerüchte aus Italien deuten auf etwas Leichteres hin. Ein modernes Spider-Duetto-Derivat. Möglicherweise auf der Maserati MC20 Cello-Plattform aufgebaut. Selten? Ja. Erschwinglich? Absolut nicht.

Ein SUV würde hier das Konzept beleidigen. Ultra-besonders bedeutet selten. Es bedeutet kompromisslos.

Die leere Roadmap

Wo bleibt also der Rest von uns?

Blick auf eine 11-jährige Giulia-Plattform. Ich warte auf einen Stelvio, der nicht mehr rein elektrisch sein wird.

Stellantis hat 110 Projekte im Ofen. Die meisten werden wahrscheinlich Lücken im Mainstream schließen. Limousinen für Firmenflotten. Crossovers für Vororte. Alfa erhält den High-End-Halo und die Legacy-Modelle.

Es fühlt sich an wie eine Pattsituation.

Wir wollen das nächste Kapitel der Giulia-Geschichte. Die Art, die den BMW M2 oder den AMG C43 herausfordert. Stattdessen kommt es zu Verzögerungen. Umdenken. Und ein weiteres Kästchen zum Ankreuzen in der Tabelle zur Unternehmenseffizienz.

Die Motoren werden sich drehen. Die Lautstärke verschiebt sich.

Aber das Herz? Es läuft derzeit auf alter Hardware.

Was passiert, wenn die Verzögerung zur Definition der Marke wird?

Wir werden sehen. Überprüfen Sie bis dahin Ihre Bankkonten. Sie werden sie wahrscheinlich brauchen, um sich das leisten zu können, was tatsächlich neu ist. 🏎️💸