Sobald Sie die Papiere unterschreiben und ein neues Auto vom Parkplatz fahren, verliert es an Wert. Wir wissen das. Sobald es Ihnen gehört, ist es den Großhandel wert – etwa 15 bis 20 Prozent weniger als der Preis auf dem Aufkleber. Dies gilt für jede Marke, jeden Karosseriestil und jeden Motortyp. Es spielt keine Rolle, ob Sie einen Ford oder einen Ferrari kaufen. Aber hier ist die Frage, die potenzielle Käufer schlaflos hält: Ändert der Umstieg auf Hybrid die Rechnung? Halten Hybridfahrzeuge ihren Wiederverkaufswert tatsächlich besser als ihre reinen Benzin-Gegenstücke?
Die Antwort ist kein einfaches Ja oder Nein. Es geht um die Nachfrage. Und die Nachfrage ist unbeständig.
Im Jahr 2009 kürte das Kelley Blue Book (KBB) die zehn Fahrzeuge mit dem besten Wiederverkaufswert auf dem Markt. Zwei davon waren Hybride: der Honda Civic Hybrid und der Toyota Prius. Aber schauen Sie sich die Liste genauer an. Alle zehn waren Vierzylinder-, Kompakt- oder Mittelklassewagen. Auch 2010 behauptete der Prius seinen Platz in der Rangliste. Dann, im Jahr 2011, veränderte sich die Landschaft. Keines der zehn besten Wiederverkaufsfahrzeuge war ein Hybridfahrzeug.
Was hat sich geändert? Gaspreise.
Erinnern Sie sich an den Sommer 2008? Autofahrer bildeten überall in den USA riesige Schlangen an Zapfsäulen, als der Durchschnittspreis pro Gallone auf über 4 US-Dollar stieg. Plötzlich war Effizienz Trumpf. Aber im Jahr 2010 überstiegen die Benzinpreise nicht einmal die 3-Dollar-Marke. Wenn der Kraftstoff billig ist, verflüchtigt sich der Aufpreis für einen Hybrid. Die Nachfrage sinkt. Und wenn die Nachfrage sinkt, sinkt der Wiederverkaufswert.
Der Civic Hybrid vs. Civic EX: Eine Fallstudie
Schauen wir uns die harten Zahlen an. Wenn Sie wissen möchten, ob ein Hybrid einen besseren Wert hat, müssen Sie ähnliche Modelle vergleichen. Nehmen wir den 2009er Honda Civic EX (Benziner) und den 2009er Honda Civic Hybrid. Wir verwenden KBB-Daten als Grundlage.
Im Jahr 2009 lag der UVP für den Civic Hybrid bei 23.550 US-Dollar. Der Civic EX-Viertürer startete bei 20.005 US-Dollar. Das ist eine Prämie von 3.545 US-Dollar für die Hybridtechnologie.
23 Monate und 26.500 Meilen (42.648 Kilometer) vorgespult.
Der Hybrid hat einen empfohlenen Verkaufswert von 18.730 US-Dollar. Das ist eine Wertminderung von 4.820 $. Der Wiederverkaufswert liegt bei 79,5 Prozent des Neupreises.
Der reine Benzin-Civic EX? Der Wert beträgt 17.380 US-Dollar. Es verlor lediglich 2.625 US-Dollar an Wert. Der Wiederverkaufswert liegt bei 87 Prozent.
Das Benzinauto hielt seinen Wert besser. Trotz der höheren Anschaffungskosten verlor der Hybrid prozentual mehr Geld. Die im Voraus gezahlte Prämie hat sich bei der Inzahlungnahme nicht ausgezahlt.
Die versteckten Kosten des Hybridbesitzes
Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Gesamtkosten für den Besitz eines Hybridfahrzeugs oft die eingesparten Treibstoffkosten übersteigen. Sie zahlen für zwei Dinge: die Erstkaufprämie und die beschleunigte Abschreibung.
Die Abschreibung wird durch die Nachfrage bestimmt. Wenn die Benzinpreise nicht in die Höhe schießen, ist MPG für die Leute nicht so wichtig. Der Preis ist ihnen wichtig. Und Hybriden sind teurer. Die Einsparungen an der Zapfsäule gleichen den höheren Aufkleberpreis selten aus, insbesondere wenn Sie nicht genügend Kilometer zurücklegen, um die Differenz im Laufe der Zeit auszugleichen. Einige Studien deuten sogar darauf hin, dass der Betrieb von Hybridfahrzeugen insgesamt teurer ist, wenn man spätere Wartungs- und Batteriewechselrisiken berücksichtigt.
Lohnt sich also der Kauf eines Hybrids? Dies hängt von Ihren Fahrgewohnheiten, den örtlichen Kraftstoffpreisen und der geplanten Nutzungsdauer des Fahrzeugs ab. Wenn Sie planen, das Fahrzeug zehn Jahre lang zu behalten, summieren sich die Kraftstoffeinsparungen möglicherweise. Wenn Sie alle drei Jahre eintauschen, verschwenden Sie wahrscheinlich Geld.
Die Daten sind eindeutig. Hybride haben nicht automatisch einen besseren Wiederverkaufswert. Tatsächlich tun sie es oft























